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Interview mit Werksleiter Andreas Schrefl


Wir hatten die Möglichkeit unseren Werksleiter im Bereich Technik und Produktion in Unterradlberg zu interviewen.



Andreas Schrefl

1. Wie sind Sie zur Firma Egger gekommen ?
Zufall, aufgrund eines Stellenangebotes in einer Zeitung. Zuvor arbeitete ich in einem Medezintechniklabor, ich suchte in der Industrie eine neue Herausforderung.

2. Welche Ausbildung haben Sie absolviert ?
HTL Elektronik, Ausbildung zum International Welding Engineer

3. In welchen Bereich sind sie damals bei Egger gestartet ?
Ich begann in der Elektrowerkstatt wo ich als Schichtelektriker arbeitete, später wechselte ich in den Steuerungstechnikbereich. 2005 übernahm ich die Leitung der Instandhaltung. Am 1.Mai 2013 wurde ich Werksleiter im Bereich Technik und Produktion.

4. Wie lange sind Sie schon bei Egger ?
Seit November 2001

5. Was sind Ihre Hobbys ?
Feuerwehr und Segeln

6. Wie wurden Sie Werksleiter ?
Die Arbeit muss Spaß machen, nur dann kann sich langfristiger Erfolg einstellen. Dieser Erfolg ist aber nur möglich, wenn ein kompetentes Team dabei ist. Diese Voraussetzung ist in URB zu 100 % gegeben. Somit konnte die Werksleitung nach der Pensonierung von Herrn Plank aus eigenen Reihen besetzt werden.

7. Wie gefällt Ihnen die Funktion als Werksleitung ?
Die Funktion als Werksleiter bringt ein hohes Maß an Verantwortung mit sich. Daraus resultieren Verpflichtung die oftmals nicht einfach zu lösen sind. Die schönsten Momente im Berufsleben sind für mich wenn wir uns gemeinsam über gesteckte Ziele freuen können.

8. Warum sind Lehrlinge für Egger so wichtig ?
Qualifizierte Fachkräfte sind für uns wichtiger denn je, weil speziell die Anzahl an Absolventen einer Lehre sinkt. Aber genau diese sind die Fachkräfte der Zukunft und deswegen versuchen wir speziell mit gezielten Maßnahmen zu fördern. Eine dieser Maßnahmen ist der kürzlich installierte hauptberufliche Lehrlingsausbilder. Wie in all unseren Bereichen stellen wir den Anspruch die Besten zu sein. Diesen Anspruch wollen wir auch bei der Ausbildung unseren zukünftigen Fachkräfte und das gelingt am besten mit unseren Lehrlingen  

Wir bedanken uns bei Herrn Schrefl für das Interview!

Interview mit unseren Lehrlingsbeauftragten Thomas Pointner

In diesem Blogbericht möchten wir DIR unseren Lehrlingsbeauftragten bzw. deinen Ansprechpartner für das Thema "Lehre" bei EGGER vorstellen:


Thomas Pointner


Transformers: Welche Ausbildung hast du absolviert?

Thomas: Ich habe eine Lehre als Einzelhandelskaufmann und Bürokaufmann bei der Firma Kitzsport absolviert und bin erst danach zur Firma EGGER gekommen, als Maschinenführer im Schichtbetrieb an der Imprägnieranlage.

Transformers: Wie bist du zu der Firma EGGER gekommen?

Thomas: Ich wollte die Firma EGGER kennenlernen da auch damals noch mein Vater bei EGGER arbeitete und ziemlich begeistert darüber war,. Da dachte ich mir - Da es auch einen guten Verdienst im Schichtbetrieb gibt, dass es eine gute Möglichkeit wäre. Die Arbeit gefiel mir ziemlich gut aber nach einem Jahr wollte ich was anderes machen.

Transformers: Welche Aufstiegsmöglichkeiten hattest du damals?

Thomas: Da ich was anderes machen wollte und die Firma viele Möglichkeiten bietet, habe ich als erstes damit begonnen, die Abendmatura zu machen. Das wurde mir dadurch ermöglicht, dass ich in den Bereich Qualitätskontrolle wechselte wo ich in der Tagschicht gearbeitet habe.
Nach dem erfolgreichem Abschluss der Matura wechselte ich dann 2007 in den Personalbereich, wo mir viele weitere Fortbildungen offen standen, wie z.B. das Managementcenter in Innsbruck.

Transformers: Was gefällt dir in deinem jetzigen Bereich also der Personalentwicklung am besten?

Thomas: Der Umgang mit den unterschiedlichsten Leuten ist bestimmt eine der spannendsten Tätigkeiten in meinem Bereich da ich wirklich mit fast jedem in der Firma zu tun habe - mit den Arbeitern aus der Produktion aber auch genauso mit den Lehrlingen. Mir gefällt einfach das „Switchen“ in den verschiedenen Bereichen und das macht die Stelle als Personaler ziemlich einzigartig und aufregend.

Transformers: Weshalb sind Lehrlinge für die Firma EGGER wichtig und warum sollte man sich bewerben?

Thomas: Ich glaube nicht nur, sondern stehe auch mit aller Kraft dahinter, dass die Lehrlinge das Rückgrat vom Unternehmen sind. Die Lehrlinge z.B. in der Technik lernen dann mit der Zeit natürlich die Anlagen und unterschiedlichen Maschinen kennen. Dadurch sind sie auf jeden Fall genauso wertvoll für das Unternehmen wie ein Bachelor oder ein Akademiker mit Masterabschluss.

Transformer: Warum glaubst du wird es immer schwieriger neue Lehrlinge zu finden?

Thomas: Dieser Lehrlingsmangel wird von der Gesellschaft vorgegeben. Wenn ich mit Eltern rede heißt es die Lehrlingsausbildung ist schön und gut ABER…


Wir brauchen Interessierte für die „Basis“ aber viele denken dabei, dass sie etwas „Niederes“ sind - und deshalb geht der Trend momentan eher in Richtung akademische Ausbildung.

Bei EGGER bekommen Lehrlinge die Chance bereits in jungen Jahren Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln, denn Lehrlinge sind die neuen Mitarbeiter von morgen, die für unser gesamtes Unternehmen von besonderer Wichtigkeit sind.